Glossar

(QUADRAT-)WURZEL (AUS)ZWEI √2

Die Quadratwurzel aus Zwei ist irrational und unendlich lang.  √2 = 1,4142135623….. Sie ist das beste wettseite Verhältnis der Diagonale eines Quadrats zu seiner Seite. Wenn ein Rechteck dieses Seitenverhältnis hat, und wir es über die lange Seite teilen bleibt dieses Seitenverhältnis immer gleich. Dies hat man sich im DIN A Format zu nutze gemacht . Bilder behalten so ihr Seitenverhältnis, egal ob sie als Postkarte in A6 oder im Schulblock Format von A3 gedruckt werden. Dies vermeidet auch unnötigen Verschnitt. Das Rahmenformat 50 x 70 und 70 x 100 entspricht auch in etwa diesem Seitenverhältnis

Akustikbilder

Eine Variante der Raumgestaltung mit Bildern ist das sogenannte Akustikbild.

Bei einem Akustikbild handelt es sich um ein spezielles Wandbild, das neben einem dekorativen Zweck vor allem die Akustik im Raum verbessert. Diese Bilder sind passend für zu Hause ebenso wie für Geschäftsräume oder öffentliche Einrichtungen.

Schallabsorbierende Bilder verbessern die Raumakustik merklich, wenn sie in der richtigen Größe und am richtigen Platz aufgehängt werden. Der innen liegende Dämmstoff absorbiert die Schallwellen und wandelt diese in Wärmeenergie um. Räume jeder Art lassen sich durch Akustikbilder akustisch verbessern. Sinnvoll ist der Einsatz zum Beispiel in Wohnzimmern, Besprechungsräumen, Büros und Veranstaltungsräumen.

Bambus

Bambus als Rohstoff ist eine echte Materialinnovation. Dabei repräsentiert Bambus die erste Hartholzart für die nicht ein einziger Baum gefällt werden musst. Nach botanischen Gesichtspunkten wird nämlich Bambus den Gramineen (Gräsern) zugeordnet. Seine chemische Zusammensetzung klassifiziert ihn jedoch eindeutig als »Holz«: Hauptbestandteile sind ca. 70% Cellulose und ca. 25% Lignin.
Dabei überrascht die Bambuspflanze mit unglaublicher Vitalität. Die von uns verarbeitete Sorte »Phyllostachys Pubescens« erreicht mit durchschnittlich 30 cm Wachstum pro Tag einen vielfachen Ausstoß an Biomasse im Vergleich zu herkömmlichen Laub- oder Nadelhölzern. Nach bereits ca. fünf Jahren ist der Stamm verholzt und hat seine optimale Verarbeitungsqualität erreicht. Binnen 35 Jahren kann eine einzige Bambuspflanze bis zu 15 km verwertbare Stämme hervorbringen. Hier demonstriert sich auf eindrucksvolle Weise ein herausragender »Aktivposten« der außerordentlich positiven ökologischen Bilanz von Bambus.

Keilrahmen

Als Keilrahmen wird ein Rahmengestell aus Holzleisten bezeichnet auf das ein Maltuch aufgespannt wird. In die Eckverbindungen sind Nuten eingearbeitet. In diese werden schmale Holzkeile eingeschoben. Die Gehrungen des Keilrahmens werden nicht verleimt, damit sie zum Spannen mit Hilfe der Keile auseinander geschoben werden können. Das Holz für den Keilrahmen muss gleichmäßig getrocknet sein und aus einer guten Holzqualität bestehen, um nicht nachträglich zu verziehen. Keilrahmenbilder eignen sich gut zum Einrahmen in einen Schattenfugenrahmen und Rahmen mit tiefen Falz.

Passepartout

Das Passepartout ist ein attraktiver Gestalter, indem es einen Abstand zwischen Bild und Rahmen erzeugt. Auch der Abstand zum Bilderglas ist wichtig, da es das Bild schützt. Somit hat ein Passepartout sowohl eine ästhetische als auch eine schützende Funktion. Mit einem Passepartout haben Sie zudem die Möglichkeit, die Größe des Bildes seiner Umgebung oder Ihrem persönlichen Geschmack anzupassen. Wir verarbeiten ausschließlich hochwertigen, säurefreien Karton um das Bild viele Jahre zu konservieren. Ein Passepartout in Museumsqualität ist sowohl an der Oberfläche als auch im Kern säurefrei.

Schattenfugenrahmen

Schattenfugenrahmen werden für die Einrahmung von Bildern auf Keilrahmen verwendet. Sie werden bisweilen auch L-Rahmen genannt. Der bespannte Keilrahmen wird in den Rahmen gelegt und befestigt. Durch den Abstand zwischen dem Bild und dem Bilderrahmen entsteht ein dreidimensionaler Effekt und die Kante des Keilrahmens wird nicht vom Rahmenfalz verdeckt. Dennoch ist das Bild in einem Schattenfugenbilderrahmen gut geschützt. Diese Art der Rahmen wird vor allem für moderne und abstrakte Ölgemälde verwendet. Aber auch für moderne Keilrahmenbilder wie aufgezogene Fotografien und Poster ist der Rahmen ideal. Hier ist es besonders wichtig, das der Keilrahmen winkelig und nicht verzogen ist.

Vergolderhandwerk

Das Vergolderhandwerk ist eines der ältesten Handwerksberufe. Es befasst sich mit dem Vergolden von meist hölzernen Raum-, und Einrichtungselementen und wurde zunächst in Kirchen und an Fürstenhöfen angewendet. Heute gehört das gesamte Fachwissen über fachgerechte und konservierende Einrahmung zum Berufsbild. Bilder und andere Objekte kommen dann voll zur Geltung, wenn der Rahmen ihre Wirkung unterstützt. Wir fertigen den gewünschten Rahmen und bearbeiten dessen Oberfläche.Wir fühlen uns ins jeweilige Kunstwerk ein, um die passende Rahmenform und -farbe zu finden.

Vergolderahmen

Vergolderrahmen oder auch Modell- oder Handarbeitsrahmen sind Bilderrahmen , die in alter handwerklicher Tradition gefertigt werden. Hierbei ist die Polimentvergoldung die anspruchsvolle Vergoldungstechnik. Hauchdünn geschlagenes echtes Blattgold wird nach aufwändiger Vorbereitung auf den Rahmen mit ruhiger Hand aufgetragen und mit einem Achatstein auf Hochglanz politiert. Vergolderrahmen werden zudem übereck gearbeitet, das heißt, es sind keine Gehrungschnitte sichtbar. Auch dieser Prozess ist zeitaufwändig und bedarf sauberer Arbeit auf gut getrockneten und qualitativ hochwertig hergestellten Leisten. Neben Echtgold kommt auch Weißgold, Echtsilber und Platin und Palladium zum Einsatz.

Vitrinenrahmen

Objektrahmen oder auch Vitrinenrahmen sind für dreidimensionale Gegenstände oder reliefartige oder wellige Kunstobjekte . Sie haben eine hohe Distanz zwischen Glas und Rückwand. Der zu rahmende Gegenstand wird entweder auf die Rückwand oder auf eine Art Konsole montiert.

Zuschnitt

Ein Zuschnitt sind millimetergenau auf Maß gesägte Bilderrahmenschenkel. Die Schenkel sind auf Gehrung geschnitten, dass heißt mit einem 45 Grad Schnitt. Zusammengefügt ergeben die Schenkel einen rechteckigen Bilderrahmen.

Konservierende Einrahmung

Die konservierende oder konservatorische Einrahmung bezeichnet einen professionellen Einrahmungsstandard zum Schutz des Bildes und hat in den letzten beiden Jahrzehnten große Fortschritte erzielt. Sie schließt Passepartouts, Rückwände, Klebematerialien wie -Stoffe und -Bänder, sowie UV-resistentes Bilderglas mit ein. Bei Passepartouts, Rückwänden und Klebematerialien wird auf säurefreie Materialien unbedingt Wert gelegt. Auch nach Jahren dürfen dem Passepartouts keine Säuren entweichen, die zunächst zu Verfärberungen und schließlich zum sogenannten Säurefraß am Bild führen können. Konservierendes Bilderglas ist mit einem UV Filter ausgerüstet.Passepartouts, denen Säure entweicht erkennt man an den gelblichen bis leicht bräunlichen Verfärbungen des Schrägschnitts. Handelt es sich bei dem gerahmten Bild um ein Original, sollte die Einrahmung erneuert und auf den neuesten konservatorischen Stand gebracht werden. Selbst in den 1990er Jahren war das Fachwissen der Einrahmerzunft und die Technik noch nicht so weit, wie sie das heute. Lassen Sie sich von einem professionellen Bildeinrahmer mit jahrzehntelanger Erfahrung beraten, wenn Sie bei Ihren Bildern nicht ganz sicher sind. Ihre Freude an Ihren Bildern liegt uns am Herzen.

Bilderhängung

  • Eine Wand – Ein Bild. Der Solist ist eine Einzelhängung. Ein Ehrenplatz für ein besonders schönes, ausgefallenes oder lieb gewonnenes Bild. Das Bild kann seine Ausdruckskraft uneingeschränkt entfalten und erhält die volle Aufmerksamkeit des Betrachters. Auch in kleinen Räumen und Nischen stellt sich der Solist kunstvoll dar. Ein tolles Zusammenspiel verschiedener Solisten erreichen Sie, indem Sie gleich an mehreren Wänden in einem Raum einzelne Werke präsentieren – Jedes für sich und alle zusammen wirken einmalig.
  • Die Petersburger Hängung (auch als Salonhängung bekannt) ist als ein geordnetes Chaos zu verstehen – eine Anordnung zahlreicher, dicht aneinander platzierter Bilder an einer Wand. Die Vielfalt verschiedener Bilder soll eine stimmige Einheit bilden. Es ist wichtig, dass Sie einem Prinzip folgen: Nutzen Sie verbindende Elemente. Dies können Motive mit stilistisch ähnlichem Interpretationsansatz, gleiche beziehungsweise ähnliche Rahmen und Passepartouts oder ähnliche Formate sein. Ein verbindendes Element sollte mindestens verwendet werden, um eine gewisse Ruhe in die Bilderwand zu bekommen.
  • Bei der Kantenhängung werden alle Bilder an einer imaginären Mittellinie ausgerichtet. Ihr Abstand ist stets gleich, kann jedoch waagerecht und senkrecht variieren. Diese Hängung stellt einen Klassiker dar und ist auch in Räumen mit geringer Deckenhöhe wirkungsvoll
  • In der Reihenhängung werden mehrere Bilder in derselben Größe auf gleicher Höhe platziert. Sie befinden sich demnach waagerecht oder senkrecht in einer Linie. Falls Sie Bilder in verschiedenen Formaten klar und in einer Reihe darstellen möchten, können Sie eine abgewandelte Reihenhängung wählen. Indem Sie verschieden große Bilder an deren Rahmenkanten oder einer gedachten Mittellinie ausrichten, entsteht ein ähnlicher Effekt.
  • Die Rasterhängung ist eine klare, streng geometrische Anordnung von gleichgroßen Bildern. Diese werden vertikal und horizontal aneinander ausgerichtet platziert. Wichtig ist, dass es sich um eine gerade Anzahl von gleichgroßen Bildern handelt und die Abstände zwischen Ihnen an allen Seiten gleich sind – ähnlich wie bei einem Schachbrett.
  • Die Inside Lines Hängung ist eine Anordnung von verschiedenen Bildern innerhalb einer imaginären geometrischen Form. Dies kann beispielsweise ein Kreis, eine Wanddiagonale oder ein Rechteck sein. Es muss keine verbindenden Elemente geben, keine einheitlichen Abstände und keine aufeinander abgestimmten Kanten. Die Bilder hängen zwanglos an der Wand und drücken dadurch Leichtigkeit aus.